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Nachruf




Wir trauern um unser langjähriges Ehrenmitglied Karl-Heinz Fink, für alle, die mit Hovawarten zu tun hatten, einfach nur HEIN.

Schon zu DDR-Zeiten verliebten sich Hein und Karin Fink in die Rasse Hovawart und waren im Hundesport aktiv.  Nach der Wiedervereinigung war Hein ein Gründungsmitglied der BG Wismar e.V. des RZV für Hovawarthunde e.V. In der BG war er lange Zeit Vorsitzender, später Kassenwart.  Als Kassenwart war Hein sehr akribisch. Er hielt das Geld im Sinne des Vereins zusammen und es bedurfte sehr guter Argumente, um ihn zu überzeugen, das die ein-oder andere Anschaffung nötig war.  Heute schauen wir diesbezüglich mit einem Lächeln zurück. Hein war in jedem Sinne ein absoluter Vereinsmensch.

Seine Karin unterstützte Hein in der Zucht, freute sich, wenn wieder kleine Hovawarte neue  Besitzer fanden und somit die Rasse fortgeführt werden konnte. Auch in sportlicher Hinsicht war er immer an Karins Seite, fuhr mit ihr zu Kursen und fieberte bei Prüfungen mit.

Nachdem er und Karin das Berufsleben hinter sich gelassen hatten, hatten sie mehr Zeit für sich und ihre Hunde. Immer wenn ihnen danach war, wurde der Wohnwagen gepackt und es ging auf irgendeinen Hundeplatz in Deutschland. So kamen Freundschaften in ganz Deutschland  zustande, die bis in die heutige Zeit reichen.

Einen Tag Hundeplatz ohne Hein gab es nicht. Ob Veranstaltungen wie Ausstellungen, Prüfungen, Kurse oder Arbeitseinsätze, er war immer mit dabei und genoß den Trubel auf seinem Platz. Hein konnte selten einfach nur da sitzen. Er musste immer irgendwo rumwerkeln und wenn er mal einfach nur so da saß bei einem Kurs oder Arbeitseinsatz und nichts mehr sagte, dann hatten wir viel richtig gemacht. Dann war er mit allem zufrieden. Und das hat uns wiederum stolz gemacht.

Die letzten 6 Jahre waren allerdings für Hein  nicht mehr so schön. Er musste leider miterleben, dass es Menschen gibt, die einen Verein für ihre persönlichen Zwecke ausnutzen, nur um ihr Ego zu befriedigen, die ohne Rücksicht und Achtung vor Menschen, die etwas Wunderbares geschaffen hatten, einen ganzen Verein mit mehr als 50 Mitgliedern in den Ruin stürzten. Dieses  sind oft Menschen, die nicht in der Lage sind, etwas Eigenes auf die Beine zustellen und Verantwortung zu übernehmen. Leider war es auch so bei uns auf dem Platz. Die BG Wismar e.V. gibt es nach mehr als 40 Jahren nicht mehr.

Aber was geblieben ist, ist der Zusammenhalt der Hundeleute, die einen neuen Verein gegründet haben, damit auf diesem Hundeplatz weiter Hundesport betrieben kann. Das war für Hein sehr wichtig und in seinem Sinne werden wir es auch so fortführen.

                               Hein, wir werden dich sehr vermissen

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